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Park & Ride Gebühren gescheitert

Vor drei Jahren hatte man eine tolle Idee in Hamburg:

Hamburgs Autofahrern bietet man an, die sogenannten Park & Ride Parkplätze an größeren Bahnhöfen zu nutzen, um die wunderbaren (würg) öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen und das Auto stehen zu lassen. Dabei erhebt man nun seit 3 Jahren bis heute zusätzliche Gebühren zum Fahrschein (3,20 pro Fahrt (also x2) plus 2 Euro pro Tag für die Karre).

Die Autofahrer, die ich so kenne, tippten sich schon seinerzeit an die Stirn. Ist ja auch ein echt irrer Gedanke. Ein Parkplatz ohne Bewachung, versifft und dunkel in den überwiegenden Fällen. Dann auch noch in die Bahn setzen, die ebenfalls vor sensationellen Vorteilen strotzt: Menschenfülle, Menschendüfte, Hitze, Kälte, Stehplätze, Idioten.

Nun ist es Gewissheit, das Konzept funzt nicht.

http://www.bild.de/regional/hamburg/parken/stadt-hamburg-holt-firmen-in-leere-parkhaeuser-52643618.bild.html

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Hamburger Senat kann es nicht !

Die Olympia Bewerbung sollte 10-12 Mio € kosten.
Nun ist Tag der Abrechnung: Es werden knapp 22 Mio.
http://www.mopo.de/hamburg/ein-jahr-nach-referendum-olympia-hat-10-millionen-mehr-gekostet-25185626

Hamburg macht plötzlich Verluste bei Energienetzen: Plante der Senat laut Haushaltsplanentwurf im Sommer noch mit einem Gewinn von 5,92 Millionen Euro, so rechnet er jetzt plötzlich mit einem Minus von 5,6 Millionen Euro.
Das macht zusammen ein Gap von 11,52 Mio Euro
http://www.abendblatt.de/hamburg/article208812891/Hamburg-macht-ploetzlich-Verlust-mit-Energienetzen.html

Typisch, möchte man sagen.
Filz und Desinformation mit Absicht und Täuschung der Hamburger Bürger.

Ei, wo sind sie denn ?

Gestern Abend bin ich anstatt 20Min eine schlappe Stunde nach Hause gefahren. Hamburg macht seinem Ruf als staureichste Stadt in Deutschland mal wieder alle Ehre.

Gern wird es auf die vielen Baustellen und Brückenarbeiten geschoben, der Überdeckelung der BAB A7 und ein paar anderen Kleinigkeiten. Doch die Wahrheit hat weitere Facetten.

  1. Hamburgs Fahrrad-wunsch-quote von 25%: Ich sehe keine Radfahrer mehr. Die Fahrradstreifen, die auf die Strasse gelegt wurden, sind praktisch leer. Die Fahrradstrassen, wo sich der geübte Radler aufspielen kann, ist verwaist. Es ist schlicht gesagt Scheißwetter in der Stadt. Da nimmt der verwöhnte Radfahrer dann doch die Karre, nicht die Öffis.
  2. Die Verkehrslenkung und Steuerung der Lichtzeichenanlagen funktioniert nicht situationsgerecht. Hauptverkehrsstrassen warten, ohne dass Querverkehr passiert. Leute, das geht viel besser, zumal alle Kreuzungen mit Induktionsschleifen und Kameras ausgestattet werden. DAS wäre mal ein schönes Industrie 4.0 Projekt!

  3. Ich verstehe, dass man als Hamburgs Lenker und Denker keine Lust hat, Strafzahlungen aufgrund verpasster Emmissionswerte zu zahlen. Aber ist es richtig, den Verkehr so zu lähmen, dass der Hauptausstoß im Stop&Go Verkehr die Lage weiter verschärft ? Denkt mal einen Augenblick darüber nach, welchen Unsinn ihr macht.

  4. Die Busbeschleunigung: Die mit 265 Mio € teuersten 5 Minuten Ersparnis, die es gibt. Ein bargeldloses Ticketlösen oder ein Entwertungssystem ohne Beteiligung des Fahrers, wie in fast allen Städten Deutschlands, wäre effektiver. Bei mir zuhause fahren 4 Linien in eine Richtung, zum TOB OSt (Wandsbek). Der erste Bus ist voll, die anderen fast leer. Aber der Verkehr wird blockiert. Immerhin soweit, dass Verkehrsteilnehmer im abendlichen Verkehr einen guten Kilometer auf dem Standstreifen stehen, um die Ausfahrt zu nehmen. Macht Sinn, oder ? Prima Idee.

Den vom Senat eingesetzten Baustellen- und Staukoordinator könnt ihr rausschmeißen. Ich spüre ihn nicht, nicht ein bißchen. Spart das Geld und saniert lieber ein paar Schulen mehr.

Angsthasen !

„Die Regierungsfraktionen wollen einen polarisierenden Volksentscheid mit aller Macht verhindern“

Dies ist der wahre Grund, warum nicht nur Hamburgs Regierende einen Volksentscheid über die Flüchtlingssituation mit aller Macht verhindern wollen. Da König Olaf Scholz, Präses der Stadt, sich an Volksentscheide gebunden fühlt, verhindert er ihn lieber vorher.

Zumindest wirkt es so auf mich. So geht Demokratie heute …

http://www.welt.de/regionales/hamburg/article156856412/Hamburg-ringt-um-den-Fluechtlings-Kompromiss.html

Und nun sieht es so aus als ob das Blatt sich dreht. Bis zur Bundestagswahl ist es noch hin, mal schauen, was sich in Berlin und in den Ländern noch alles tut. Die AFD zerhackt sich gerade und die noch-„Volksparteien“ sorgen dafür, dass das Vertrauen in die Politik weiter schwindet. Herzlichen Glühstrumpf !

http://www.focus.de/politik/deutschland/fluechtlinge-deutschland-rueckt-von-willkommenskultur-ab_id_5707076.html

Zur Zeit werden pro tag 3000-5000 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gefischt. Wer rechnen kann, dem wird klar, dass Italien bald überläuft. Auch, wenn über die Balkanroute kaum noch Flüchtlinge kommen.

 

 

 

Und wieder Blödsinn

… vom Hamburger Senar:

Hamburg dringt auf Fahrverbot für alte Dieselautos

http://www.abendblatt.de/hamburg/article207401499/Hamburg-dringt-auf-Fahrverbot-fuer-alte-Dieselautos.html

Schafft endlich die Staus und die blödsinnige teure Busbeschleunigung in Hamburg ab, dann werden die Emissionen auch deutlich zurückgehen.

Die nicht verkehrsgerecht geschalteten Ampeln erzeugen Standzeiten und ruhenden Verkehr bei laufendem Motor. Was das an Umweltbeeinträchtigungen mit sich bringt, ist noch nicht beziffert worden, aber trägt aber maßgeblich zum Smog bei.

Hamburg verschwendet weiter Resourcen ohne Ende !

Den SPD Senat hab ich wirklich endgültig gefressen. Ausgezogen, allen Familien kostenlose Kindergartenplätze zu bieten und eine soziale und ökologische Politik zu verwirklichen, scheitern sie in vielen anderen Disziplinen.

Die Autofahrer stehen weiter im Stau, bedingt durch gleichzeitige Megabaustellen und A7 Deckelungen über mehrere Kilometer. Hat eigentlich einmal – abgesehen von der verschwendeten Zeit – jemand extrapoliert, wie viele Tonnen Benzin und Abgase zusätzlich in die Luft geblasen werden ?

Der Wirtschaftsverkehr im Hafen steht und ist ebenso betroffen, die Speditionen, die die Lebensadern darstellen, gehen auf der Köhlbrandbrücke und der A7 zugrunde. Stattdessen quälen sich 40 Tonner durch die Stadt und blockieren ganze Kreuzungen. Aber was sollen sie tun ?

Und heute kommt die CDU mit technischen Chips um die Ecke, die in Autos einbaut, mit Lichtzeichenanlagen und Baustellen kommunizieren sollen. Merken die noch was ?? McFly ?? Zuhause ?? *kopfklopf*

Der Raubbau an den Bäumen geht weiter, jede kleine Furzecke wird mit Sozialwohnungskasernen bepflastern, um dem Zulauf aus dem Umland und Ausland Herr zu werden. Die Zahl der gefällten Bäume geht in die Hunderte.

Lieber Herr Scholz, es reicht. Ihre absolute Mehrheit krönt in einer Selbstherrlichkeit, die der Wähler in der nächsten Wahl begrenzen wird und ich werde den Anfang machen. Die CDU wähle ich allerdings auch nicht, denn die Elphi ist noch immer nicht bezahlt und fertig. Eher mache ich ein Papierflieger aus dem Wahlbogen und lasse ihn in die Urne stürzen.

NDR Themenwoche: Stau in Hamburg

Hier gibt es eine Umfrage des NDRs zum Thema „Fahren Sie noch gern Auto in Hamburg ?“
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/themenwochestau101.html

Ein klares NEIN.

Was sich dieser Senat mit seinen Verkehrsexperten leistet, „geht auf keine Kuhhaut mehr“ !

Baustellen über Baustellen, eine unsägliche Verschiebung der Prioritäten bei der „BUSBESCHLEUNIGNUNG“, was soviel heißt wie Haltestellen auf der Fahrbahn oder Grün-Priorität an Ampeln, Fahrradspuren auf 4-spurigen Fahrbahnen (!), eine A7 „Decklung“, die zu 10 Jahren Dauerstau führen wird, usw usw.

Man fängt nicht damit an, die tiefen Löcher in den existieren Fahrbahnen zu stopfen, nein, man macht neue Baustellen auf. Und das zuhauf.

Lieber Senat, wenn du keine Autofahrer in Hamburg willst, dann sag es einfach. Dann kümmere dich aber auch bitte um die Geschäfte, die in der City und Umgebung pleite gehen.

Der ÖPNV ist schlicht zu teuer, hat etliche redundante Linien (bei mir fahren 4 Buslinien auf einer Einfallstrasse) und zeigt erhebliche Sicherheitsmängel bei der Fahrweise von Busfahrern und eine durchaus sensible Sicherheitslage am Abend und nachts in den U-Bahnhöfen. Das ist also keine wirkliche Alternative für den Individualverkehr.

Ich jedenfalls werden bei den kommenden Wahlen komplett anders wählen. Ihr seit nicht eine Spur besser als die Chaoten des CDU-Senats vorher, durch dessen Zutun wir heute immer noch an der Elbphilharmonie zahlen und am Kohlekraftwerk Moorburg noch unsere helle Freude haben werden.

Erkenntnis des Tages

Meine Erkenntnis ist heute eine wenig neue, dafür umso intensiver.

Die ausgesprochenen Verkehrsexperten des Senats und der Bürgerschaft Hamburgs sind scheinbar ihrer Aufgabe nicht gewachsen.

Die Zumutungen an Autofahrer sind schlicht unerträglich. Es gibt keine Grünen Wellen mehr, es staut sich wie verrückt und die Fahrten sind langwierig und ein Albtraum. Die Ampelsteuerungen sind schlichtweg stümperhaft. Hinzu kommen Busfahrer des HVV, die ihre Macht mit der Größe ihrer Fahrzeuge durchsetzen, bis hin zum Unfall (heute gesehen).

Busbuchten werden Zug um Zug auf die Straßen verlegt – wie man auf diese bescheuerte Idee kommen kann, ist nicht nur mir ein Rätsel. Das die Radfahrer trotzt Radweg auf der Straße fahren dürfen, kommt ebenfalls erschwerend hinzu, muss aber erstmal jeder Radfahrer mit sich selbst ausmachen. So ganz ohne ist das ja nicht.

In Hamburg wird offensichtlich verkannt, wer im Staate Steuern zahlt und in meinem Verständnis bestimmt eigentlich derjenige die Musik, der die Party zahlt. Im Gegenzug kann ja jeder Radfahrer über eine Besteuerung nachdenken. Dann kann er auch Forderungen stellen.

Aber in Summe profitiert vor allem offensichtlich der Hamburger Verkehrsverbund. Der Staat ist Mehrteilseigner des HVV – hört hört – und somit wird an der Drangsalierung der Autofahrer und der laufenden Fahrpreiserhöhung kräftig mitverdient. Für mich ist das eine sanfte Nötigung.

Am gesamten Verkehrschaos arbeitet das Ordnungsamt munter passiv mit: Kurierfahrer, die aus vierspurigen Fahrbahnen durch illegales Parken zweispurige Straßen machen – ich spreche von Hauptverkehrsadern während der Rushhour – und zugestellte Kreuzungen werden schlichtweg nicht geahndet. Aber dies ist mit Sicherheit der dünnen Personaldecke zu schulden. Macht endlich was !!

In Summe ist in Hamburg der Autofahrer, die Melkkuh der Nation, der Dumme. Nicht ein bißchen, sondern erheblich und massiv. Aber vielleicht zeigt sich irgendwann mal eine Erkenntnis, spätestens, wenn die Mehrheit in der Bürgerschaft wieder weg ist oder die Innenstädte völlig verwaist sind.

Hamburg wird weiter für Autofahrer "entschleunigt"

Die Welt der Autofahrer wird immer schwieriger und auch problematischer.
Seit 1. April dürfen Radfahren trotz Radweg die Fahrbahn benutzen. Es gibt nur noch eine Ausnahme, wenn nämlich ein blaues Gebotsschild den Radweg verpflichtend vorschreibt.

Klick

Na toll. Ich fasse mal zusammen:
– bescheiden programmierte Ampelphasen => Dauerstaus
– Busbuchten: Rückverlegung auf die Fahrbahn
– schrottige Fahrbahnen mit Löchern, in denen Kinder plantschen könnten
– nun die Radfahrer

Ich frage mich ernsthaft, ob eine weiter Gängelung der Autofahrer überhaupt möglich ist.
Die Bestrebungen des Senats, die Öffis zu pushen (Hauptaktionär der HVV) sind offensichtlich. Ich frage mich, wann der mächtige ADAC den Verkehrssenatoren und -ministern nochmal haarklein erklärt, dass die zweihöchste Steuereinnahmequelle neben den Einkommenssteuern die Autofahrer sind. Wo bleiben eigentlich die Beträge ? Wo die Einnahmen von Bussgelder und Knöllchen ??

Weiterhin wundere ich mich, warum E-Bikes kein Versicherungskennzeichen haben müssen. Schließlich muss jedes Fahrzeug, welchen schneller als 6 kmh mit Hilfsantrieb so ein Kennzeichen tragen. Sogar für bestimmte Krankenfahrstühle gilt diese Pflicht.

Verständlich finde ich das nicht und meine Geduld als Autofahrer ist wirklich stapaziert. Ich bin gespannt auf die nächste Unfallstatistik mit Radfahrern.

Nochmals danke Ole !

Gestern geisterte es durch die lokalen Medien.

Zum ersten Mal wird 1 Milliarde Euro für die Elbphilharmonie öffentlich als mögliche Zahl genannt. Die offiziellen Seiten dementieren, aber wir werden ja sehen.

Interessant ist, dass die aktuellen Quengler aus der CDU kommen, die Parteil, dessen erster Bürgermeister uns Bürgern Hamburgs dieses Ungetüm eingebrockt hat.

Die Elbphilharmomie wurde den Bürgern mit einem Invest von 77 Mio Euro damals verkauft. Hätte man heutige Größenordnungen im Blick gehabt, wäre das Ding ganz schnell wieder im Papierkorb gelandet. Aktuell stehen wir bei 600 Mio, wobei das wohl auch wieder nicht objektiv und ehrlich ist.

Bleiben wir mal dran …