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Märchenstunde in Hamburg

Die Elphilharmonie ist kaputt. Schon jetzt.

Angeblich ein Wasserschaden durch eine deinstallierte Heizung. Den Wasserschaden glaube ich, die Heizung nicht. So blöd ist kein Klempner und kein Hausmeister.

Vielmehr ist wieder Märchenstunde, da die Sanierung des Wasserschadens wieder ein Million (wenn es denn dabei bleibt) Euro kostet.

Wahrscheinlicher ist doch wohl ein Wasserschaden durch ergiebige Regenfälle in einem Bau, der Seinesgleichen sucht.

Aber vertuscht es nur weiter. Das Volk liebt diese Bauruine und es wird nicht der letzte Schaden sein, den sie anrichtet und der Steuerzahler dafür herhalten werden muss.

http://www.focus.de/immobilien/restaurierung-beginnt-am-montag-siebenstellige-schadenssumme-kaum-ist-sie-fertig-schon-schimmelt-die-elphi_id_7544566.html

 

 

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Waschküche

Nach dem Unwetter, Blitz und Donner am gestrigen Abend ist die schwüle Luft etwas abgekühlt. Eine Wohltat für Menschen und Flora. Alles grünt und blüht, die Stadt ist wirklich schön anzuschauen.

Heute Morgen war es neblig, ich war schon früh unterwegs. Es hat erste Züge des Herbstes, wie im Oktober, wenn die kühlen Nächte die Feuchte halten.

Nun ist es inzwischen aufgeklart und ein wunderbarer Tag erwartet den Norden.

P.S. Die Waschküche: Ein Relikt bis in die frühen 70er als es noch keine Waschmaschinen gab. Damals war die Hausfrau noch hauptberuflich im Haushalt unterwegs und musste zeigen, was in ihr steckt. Wannen, heißes Wasser, Mangel und auch Schleudern gab es zu der Zeit. Und keine Feuchttücher und keine Pampers.

Gut, dass es den Fortschritt gibt. Was man in 50 Jahren wohl über uns berichten wird ?

 

 

Schietwetter

Es nieselt und nieselt. Hamburger Schietwetter eben. Seltener als gedacht, aber dieses Wochenende ist es eben usselig.

Das Schlimme ist, es geht bis Sonntagnacht so. Es ist schlimm, weil es sich zusammen mit den Temperaturen so nach Herbst anfühlt und es auch so aussieht. Einige Bäume sind schon etwas gelblich und das gefallene Laub wird mehr.

Aber auch ein Regentag kann Spass machen: Wäsche waschen, Staubwischen, Aufräumen, Urlaub im September weiter planen. Oder halt Lesen. Aber dabei schlafe ich immer so schnell ein.

Ab Sonntag geht es wieder aufwärts. Zeit, um die Aktivitäten nach draußen zu verlegen und die Sonne zu genießen. Ich hoffe noch.

Briefwahl

Da ich am 24. September in der Sonne des Südens liegen/laufen/gehen/stehen/sitzen werde, habe ich Briefwahlunterlagen beantragt. Das geht schnell und fluffig, kostet kein Porto und man kommt zumindest seiner moralischen Staatsbürgerpflicht nach. Mir ist die Wahl persönlich auch zu wichtig als sie zu versäumen.

Also, jeder der nicht am 24. September nicht wählen kann, weil er nicht im Wahlkreis ist, am Tag vorher zuviel getrunken oder Angst vor Regen hat, der kann einfach per Briefwahl wählen. Anträge -auch online- gibt es beim jeweiligen Landeswahlleiter, für Hamburg => http://www.hamburg.de/briefwahl/

Alle anderen gehen hoffentlich zur Urne, schon weil Menschen früherer Generationen für dieses Recht gekämpft und gestorben sind. Es ist wichtig.

Zur Entscheidungshilfe gibt’s am dem 30. August den Wahl-o-maten zur Bundestagswahl. So hat man alle wichtigen Programme der Parteien im Vergleich.

https://www.bundeswahlleiter.de/bundestagswahlen/2017/informationen-waehler/briefwahl.html

 

 

 

Hamburg rüstet auf

Kaum ist der G20 verarbeitet, geht die Abzocke wieder los. Es sind ja Dinge nachzuholen und Geld fehlt in allen Kassen.

5 neue installiert Blitzanlagen im Test, neben den 28 bereits vorhandenen (6,5 Mio€ Einnahmen)

► Theodor-Heuss-Platz/Dammtordamm

► Nordkanalstraße/Anckelmannsplatz

► Horner Kreisel/Hammer Straße

► Tarpenbek­straße

► Saarland­straße.

Thering (CDU): „Erbärmlich. Unter dem Deckmantel Verkehrssicherheit wird moderne Wegelagerei betrieben.“

Das es dort Unfallschwerpunkte gibt, habe ich noch nicht wahrgenommen. Immerhin fahre ich dort recht häufig lang.

Was tut die Stadt in Punkto Fahrrad-Kontrollen ? Nichts. Es wird weiter munter auf der falschen Seite gefahren, mit 35 km/h mit e-Bikes auf den Fahrradwegen geschrubbt und rote Ampeln ignoriert. Die Betriebssicherheit der Räder selbst wird auch nicht geprüft (Bremsen, Rückstrahler, Lichtanlage).

Also nichts.

 

 

 

Pending …

Mitte Mai gab ich meine Steuererklärung ab. In dieser Woche fragte ich freundlich und vorsichtig per Email beim Finanzamt nach, ob ich noch etwas tun kann, ob noch etwas fehle …

Nun, ich wollte wissen, wann ich meinen Bescheid bekommen, 2,5 Monate sind eine stattliche Zeit für einen Sache, bei der es um Geld geht, denn ich erwarte ein Guthaben. Bei den Vorauszahlungen sind die Kameraden nämlich nicht so zimperlich.

Nun erfolgte ein Rückruf (!):

„Wir sind in Verzug, in vielen Behörden, Sie kennen ja sicher die Situation in Hamburg“

„Ach, Sie meinen unsere neuen Mitbürger? Das kann ich mir vorstellen“

„Das ist aber eine sehr freundliche Bezeichnung“

„Ich bin immer freundlich, wenn ich mit dem Finanzamt spreche und ja, alles andere wäre ja auch politisch inkorrekt“ kotzwürg

„Ich schaue mal, wie wir Ihren Bescheid beschleunigen können“

„Ach, keine Eile, ich bekomme ja fürstliche Zinsen. Wo gibt es die heutzutage noch ?!“

Fazit: Der Staat kommt seinen hoheitlichen Aufgaben nur bedingt nach. Die Kapazitäten sind erschöpft. Dies erweitert sich bei KFZ Zulassungen und Ausweise/Reisepass Angelegenheiten. Von sichtbarer Polizei ganz zu schweigen.

Schuld daran sind die Politiker, die uns diese Schwemme eingebrockt haben und nun alles schönreden.

 

 

 

 

 

Der Schwachsinn geht weiter

Nun wird der Ballindamm in Hamburg zur „Flaniermeile“. 6 Mio € sind veranschlagt, wir werden sehen, was es denn wirklich kosten wird.

http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Ballindamm-soll-zur-Flaniermeile-werden,ballindamm104.html

Der Ballindamm ist Strasse an der die Westseite der Binnenalster. Hier gibt es neben Reedereien und Banken ziemlich wenig Gastronomie, insofern auch keinen Grund, zu „flanieren“. Diese Motivation ist schlicht konstruiert.

Es laufen dort auch keine Hamburger entlang, sondern eigentlich nur Touristen, die sich nicht auskennen. Ich kenne KEINEN Hamburger, der ohne einen festen Parkplatz zu haben, überhaupt noch in die City fährt.

Macht die Innenstadt doch endlich komplett autofrei und setzt diesem Elend endlich ein Ende. Dann tragt aber auch die Konsequenzen.

Ideologischer grüner Quatsch, mal wieder. Prioritäten, die niemand braucht.

SPD/Grüne: Nein, danke.

„Allahu Akbar“

Was in München und Berlin geht, passiert auch in Hamburg.

Allahs Kinder drehen mal wieder durch.

Wieder ein Toter und mehrere Verletzte.

Wieder ein traumatisierter Irrer oder einer mit schlimmer Kindheit.

Kommt alle zu uns, wir haben viiiiiel Platz hier. Aber tut uns einen Gefallen: Angela wohnt in Berlin und hat dort viel mehr Geschenke für Euch. Sie liebt Euch sozusagen.

Auf zum Hauptbahnhof, in den ICE (Fahrkarten hat Angela) und in 1,5 Stunden seit ihr im paradiesischen Berlin. Dort wird Toleranz groß geschrieben, hier nicht mehr.

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article167152865/Mann-sticht-mit-Messer-auf-Passanten-ein-mindestens-ein-Toter.html

http://www.mopo.de/hamburg/polizei/barmbek-toter-nach-messer-angriff—polizei-ermittelt-wegen-terror-verdacht-28082822

Park & Ride Gebühren gescheitert

Vor drei Jahren hatte man eine tolle Idee in Hamburg:

Hamburgs Autofahrern bietet man an, die sogenannten Park & Ride Parkplätze an größeren Bahnhöfen zu nutzen, um die wunderbaren (würg) öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen und das Auto stehen zu lassen. Dabei erhebt man nun seit 3 Jahren bis heute zusätzliche Gebühren zum Fahrschein (3,20 pro Fahrt (also x2) plus 2 Euro pro Tag für die Karre).

Die Autofahrer, die ich so kenne, tippten sich schon seinerzeit an die Stirn. Ist ja auch ein echt irrer Gedanke. Ein Parkplatz ohne Bewachung, versifft und dunkel in den überwiegenden Fällen. Dann auch noch in die Bahn setzen, die ebenfalls vor sensationellen Vorteilen strotzt: Menschenfülle, Menschendüfte, Hitze, Kälte, Stehplätze, Idioten.

Nun ist es Gewissheit, das Konzept funzt nicht.

http://www.bild.de/regional/hamburg/parken/stadt-hamburg-holt-firmen-in-leere-parkhaeuser-52643618.bild.html

Aus den Angeln gehoben

Eine Großstadt wurde gestern aus den Angeln gehoben: Durch einen Wasserrohrbruch !

Leider ereignete sich diese Malheur auf einer der Haupteinfallstrassen hinter den Elbbrücken, dort wo der gesamte Verkehr aus dem Süden in die Stadt einfällt.

Nun, so etwas kann passieren. Pech gehabt.

Aber: Das Baustellenmanagement ist weiterhin und immer noch eine ziemliche Katastrophe. Eine SIEBENSPURIGE (2 x 3 plus Busspur) Strasse voll zu sperren, am Nachfolgetag in eine komplette Richtung zu sperren, beschreibt die Unfähigkeit der Verkehrslenkung dieser Landesregierung. Das geht definitiv besser. Aber vielleicht kennen sich die Verkehrslenker nicht mit Tetris aus.

Weiterhin soll es 3 (drei!) Wochen dauern, bis die Strasse wieder freigegeben ist, dabei fällt der geringste Teil auf die Reparatur des Wasserrohrs, denn die Reparatur des Straßenbelages dauert so lang.

Ist zuwenig Sand da ?

Zuwenig Asphalt ?

Ich habe persönlich gesehen, wie in Barcelona an Ostern gearbeitet wurde und rund um die Uhr auf den Straßen von Los Angeles, nachts und am Wochenende, denn dort hat die Verkehrslenkung Folgen für Politiker.

Aber in der Möchtegern-Metropole Hamburg lässt man sich Zeit. Der G20 ist ja vorbei und die ideologische Schikanierung der Autofahrer geht weiter.

Über die Sperrung der BAB-Auffahrt Schnelsen möchte ich lieber nichts sagen, denn das würde in einen dramatischen Roman ausarten. Wie man so schlecht Dinge mit dem Nachbarland Schleswig-Holstein arrangieren und takten kann, sollte einem gelernten Projektmanager extremst zuwider, peinlich und sehr unverständlich.

Aber auch hier ist ja nur der Autofahrer der Blödmann. Die Schadstoffmessungen werden die Staus bestätigen.

Und wer jetzt denkt, man stiege einfach auf’s Fahrrad um, der schaut gern mal in den aktuellen Wetterbericht.

http://www.mopo.de/hamburg/polizei/achtung–autofahrer–wasserrohrbruch-in-der-city—drei-wochen-behinderungen-28021868