G20 – quo vadis ?

Die Nacht war grauselig, brutal und zerstörerisch.

Das SEK reibt die vermummten Terroristen auf einem Gerüst auf, da Gehwegplatten und Steine herunter geworfen werden. Ein REWE Markt und ein großer Drogeriemarkt (Budnikowski), die Filiale der Hamburger Sparkasse und noch viele andere Geschäfte werden zerstört und gepündert.

Polizeibeamte werden mit Stahlkugeln, die über Zwillen abgeschossen werden, verletzt. Geschosse mit tötlicher Wirkung. Eisenstangen und Holzlatten werden eingesetzt, Helme der Polizisten damit zertrümmert, die Beamten schwer verletzt.

Ein Schlachtfeld im Bürgerkrieg, Hamburg wird geopfert.

Geopfert für das Prestige, einen fucking G20 Gipfel in einer Großstadt abzuhalten. Keine Insel wie Helgoland, einem Luxusliner oder einem Nest in der Provinz. Wie blasiert und arrogant kann ein Senat und dessen Bürgermeister sein, so etwas an sich zu reißen ?

„Wir haben alles Menschenmögliche getan …“
„Wir werden weiterhin mit der vollen Härte des Gesetzes ….“
„Nein, damit war nicht zu rechnen“
„Unser Beileid gilt den Familien ….“

Ich kann diese falschen Statements am Montag in den Boulevardblättern schon erahnen und es kommt mir scon jetzt hoch. Also mein Frühstück von eben.

Lieber King Olaf Scholz, deine Hamburger Bürger werden dieses „Event“ nicht vergessen und dir und deinen Helfershelfern im Senat die Quittung präsentieren. Nicht dem Innensenator und auch nicht dem Polizeipräsidenten, denn so eine dämliche  Entscheidung für Hamburg fällen die nicht. Die baden nur aus, was DU entschieden hast, um DIR ein Denkmal zu setzen. Ein solches Event IST NICHT absicherbar, wie wir deutlich erkennen konnten und wie die Bürger dieser Stadt nun mit ihrem Geld bezahlen müssen, denn der Staat (IHR!) schleicht euch mal wieder durch die Hintertür heraus.

Ein Bauernopfer ist nicht gefragt. DEIN Rücktritt ist gefordert, nicht nur aus der politischen Verantwortung heraus, sondern auch, weil es eine Frage von hanseatischem Anstand ist.

Der Bürgermeister hat dem Ansehen Hamburgs in der Welt geschadet. Eine Stadt, in der Krawall und linker Terror zu hause sind. Brennende Autos, vermummte Radikale, wenig Schutz, nur Taktieren. Das wird allen Besuchern in Erinnerung bleiben.

Zur Ansicht
https://www.welt.de/politik/deutschland/article166426442/Die-Nacht-in-der-im-Schanzenviertel-die-Anarchie-ausbrach.html

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8 Gedanken zu “G20 – quo vadis ?

  1. Es muss möglich sein, eine solche Veranstaltung in einer Großstadt abzuhalten. Die Frage ist: Wer hat die Risiken falsch eingeschätzt? Die Zahl der gewaltbereiten Aktivisten war bekannt. Dass die Polizei Verstärkung hat anfordern müssen, zeigt eine schlechte Vorbereitung. Den Rücktritt sehe ich auch mehr als angemessen.

    Die Frage, wieso es so wenige Festnahmen gab, hat ein Freund beantwortet:
    „Die Einsatzkonzeptionen sind auf Verhinderung weiterer Straftaten und Schutz der friedlichen Demonstranten ausgelegt. Strafverfolgung und Festnahmen treten in den Hintergrund, wobei in einer solchen Lage die Beweisführung schwierig ist. Eine Aufweichung des Landfriedensbruch-Paragrafen, die Rechtsprechung zum Einkesseln (Hamburger Kessel) haben die Strafverfolgung ungemein erschwert. Ausserdem hat die jahrelang geübte und trainierte Deeskalationsstrategie dazu geführt, dass ein offensives Vorgehen der Polizei jetzt als Aggression wahrgenommen wird. Kein Politiker möchte schlagende Polizisten in den Medien sehen, der Bürger sieht fassungslos zu, versteht die Welt nicht mehr und gewinnt den Eindruck, der Staat könne sie nicht mehr schützen… Eine fatale Entwicklung, die dazu führen kann, dass Teile der Gesellschaft das selbst in die Hand nehmen. Ich hoffe, dass das Politik und Polizeiführung endlich erkennen und umdenken!“

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    1. Ein solches Event ist nicht beherrschbar, wo wie ein Häuserkampf im Bürgerkrieg auch nicht beherrschbar ist. Ich mache der Polizei keinen vorwurf, höchstens dass bisher nur 100 Arschlöcher festgenommen wurden. Die Polizei macht alles, was sie darf. Wenn sie frei Hand hätte, wäre mehr passiert, auf beiden Seiten.

      Dein Freund hat in vielen Dingen recht.
      Ich bin auf die kommenden Tage gespannt, erwarte aber, dass alles heruntergespielt wird und die Medien wieder munter mitmachen.

      Davon werden nur die Schäden am Eigentum nicht bezahlt und die Menschen bleiben darauf sitzen, so wie es Herr Grote bei Radio Hamburg in einem Morgeninterview betont hatte.

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  2. Ich bin mir sicher, in München wär das nicht so abgelaufen. An Grossstadt allein liegt das schon nicht.

    Diese Linksterroristen gehören sich genauso geächtet wie die Rechtsextremen und nicht noch hofiert von den Medien.

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